Lyrik-Workshop mit Dr. Jürgen Nendza

Jürgen Nendza, Bild: © privat
Samstag, 20.11.2021 (10–15 Uhr)
Kulturhaus Barockfabrik, Aachen

Auch für Einsteiger*innen. Anmeldungen sind ab sofort möglich!

„Poesie und Eigensinn“

Seit 2011 bietet das Literaturbüro jeweils im Frühjahr und Herbst seinen beliebten Intensiv-Lyrik-Workshop unter der Leitung unseres Mitglieds Dr. Jürgen Nendza an.

Es werden vorab drei eigene Gedichte eingereicht, die für alle Teilnehmenden zur Besprechung kopiert werden. Zu den eigenen Gedichten erhalten die Kursteilnehmer*innen wertvolle Rückmeldungen von Jürgen Nendza sowie während des Austauschs in der Gruppe.

Die Teilnehmer*innen werden gebeten, ihre drei zu besprechenden Gedichte bis zum 08. November vor Kursbeginn einzusenden. Vielen Dank!

In einem zweiten Teil beschäftigen wir uns gemeinsam mit Gedichten unterschiedlicher zeitgenössischer Lyrikstimmen (jüngerer und älterer Generation).

Termin

(Samstag, 1 Termin á 5 Zeitstunden)

  • 20.11.2021 von 10–15 Uhr

Ort: Kulturhaus Barockfabrik, Löhergraben 22, Aachen
Im „Salon“, 2. Etage (straßenseitig).

Teilnahme

Kosten: 50 Euro für Mitglieder, 70 Euro für Nicht-Mitglieder

Ihre formlose Anmeldung schicken Sie bitte per E-Mail an das Literaturbüro: literaturbuero@heimat.de

Nach Bestätigung Ihrer Anmeldung per E-Mail überweisen Sie bitte den oben angegebenen Betrag auf folgendes Konto:

Literaturbüro Euregio Maas-Rhein
Sparkasse Aachen
Kontodaten: IBAN DE07390500000026028274
BIC AACSDE33XXX

Stichwort: Lyrik-Workshop J. Nendza 2021

Erst mit der Überweisung ist Ihre Anmeldung gültig.

Dozent

Bekannt vor allem für seine facettenreiche Naturlyrik – Jürgen Nendza ist u.a. Träger des renommierten Christian-Wagner-Preises 2018 – umfasst das literarische Werk des seit Langem in Aachen lebenden Schriftstellers auch Erzählungen, Essays, Sachbücher, Hörspiele und Radio-Features. Zudem ist Jürgen Nendza als Herausgeber, etwa der 2014 erschienenen Lyrikanthologie Stadtlandfluss (zusammen mit Hajo Steinert), tätig.

Wie mächtig seine sensiblen wie formal präzisen poetischen Beobachtungen disziplinübergreifend Wirkung entfalten, zeigt das Beispiel des Gedichtzyklus Apfel und Amsel (2012), den der französische Dirigent und Komponist Patrick Otto als Orchesterwerk vertonte und welches 2018 in Reims und Aachen seine Uraufführung feierte.

Jürgen Nendza kam 1957 in Essen zur Welt, studierte Germanistik und Philosophie und promovierte 1991 an der RWTH Aachen. Er ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland und arbeitet neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit als Lehrer für Literatur und Philosophie in Aachen.

Autorenprofil auf der Verlagsseite:
www.poetenladen-der-verlag.de

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Wir treffen uns im Apfel. Gedichte, Auswahl und Nachwort von Michael Braun, Verlag Ulrich Keicher 2018.
  • Picknick. Gedichte, Poetenladen 2017.
  • Mikadogeäst. Gedichte aus 20 Jahren, Auswahlband mit einem Nachwort von Jürgen Egyptien, Poetenladen 2015.
  • Stadtlandfluss. 111 Dichterinnen und Dichter aus Nordrhein-Westfalen. Eine Gedichtanthologie, mit Hajo Steinert, Nachwort von Ulla Hahn, Lilienfeld Verlag 2014.
  • Apfel und Amsel. Gedichte, Poetenladen 2012.
  • Verlacht, verboten und gefeiert. Zur Geschichte des Frauenfußballs in Deutschland, mit Eduard Hoffmann, Verlag Ralf Liebe 2005.

Pressestimmen (Auswahl)

»Jürgen Nendza balanciert mit seinen ausgefeilten Texten über Wortbrücken, die beglücken und zugleich verstören. Immer wieder hat man den Eindruck eines experimentierenden Filmers, der seine Kamera einfach mal mitlaufen läßt und später einen surrealen Extrakt ausfiltert - sinnlich, durchleuchtet und zugleich dunkel. Das Banale wird zur Hieroglyphe, der große Gedanke berührt durch seine Schlichtheit. Diese Gedichte haben Tiefgang, Substanz und Tempo.«
(Aachener Zeitung/ Aachener Nachrichten, über „Picknick. Gedichte“)

»Der Auswahlband ‚Mikadogeäst‘ ist ein Selbstporträt des Lyrikers Jürgen Nendza, der zu den interessantesten seiner Generation zählt.«
(Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung)

»Jürgen Nendza ist ein Architekt poetischer Schwebezustände.«
(Westdeutscher Rundfunk)