Autorenschulung mit Willi Achten

neuer Kurs ab September 2019
Barockfabrik Aachen


Bitte schauen Sie auch das Interview mit Willi Achten unter Leselust/Projekte!

Termin: Beginn ist der 30.9.2019. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Weitere Termine siehe unten.

Ort: Barockfabrik Aachen, Löhergraben 22, 2. Etage, Malereiraum (Anmeldung bitte vorab über E-Mail).

Teilnahmegebühr: Mitglieder 100 Euro, Nicht-Mitglieder 130 Euro

Ihre formlose Anmeldung schicken Sie bitte per E-Mail an das Literaturbüro: info@literaturbuero-emr.de

Nach Bestätigung Ihrer Anmeldung über E-Mail überweisen Sie bitte „umgehend“ den oben angegebenen Betrag auf folgendes Konto:

Literaturbüro Euregio Maas-Rhein
Sparkasse Aachen
Kontodaten: IBAN DE07390500000026028274
BIC AACSDE33XXX, Stichwort: Prosakurs Willi Achten 2018/2019
Erst mit dieser Überweisung ist Ihre Anmeldung gültig.

Uhrzeit: 19.00–21.00 Uhr

Autorenschulung Daten 2019/20:
jew. am zweiten Montag im Monat:
30.9.2019, 7.10.2019, 11.11.2019, 9.12.2019,
13.1.2020, 10.2.2020, 9.3.2020, 20.4.2020, 11.5.2020, 8.6.2020

Themenliste Seminar 2019/20

„Erzählfallen“ und typische Stilelemente moderner Prosa

Das Seminar richtet sich an Autoren, die zu den Themenschwerpunkten Ökonomie vs. Ausschreiben von Szenen arbeiten wollen.

Wir werden die Arbeit an den Themen des Jahres 2018/19 fortsetzen und uns zunächst mit Fragen der Ökonomie, der Probleme der Zeitraffung, -dehnung und -deckung im Text beschäftigen.

Auch sollen Gliederungsverfahren wie Pro- und Epilog, Kapiteleinteilungen etc. diskutiert und ausprobiert werden.

Weitere Schwerpunkte bzw. neu hinzukommende Schwerpunkte werden sein:

– der Ort und seine Wirkungen auf das Figurenensemble

– der Umgang mit geschichtlichen Fakten im Text

– Chancen und Gefahren der (eigenen) Biographie im Text

– szenisches vs. berichtendes Erzählen

– der Erzählton und seine Bedeutung für den Schreibprozess

Der Kurs richtet sich an Neueinsteiger wie auch an Teilnehmer*innen, die bereits Vorgängerkurse besucht haben.

Eigene Schreibprojekte können neben den Themenschwerpunkten gerne in der Gruppe vorgestellt und diskutiert werden.

 

Stimmen zu Willi Achten

Willi Achtens „Ameisensommer“, ein Roman gegen den Strich, ohne die konventionelle, greifbare Story, ist vielversprechend; er ist ein bemerkenswertes Experiment auf dem schwierigen Feld dich­terischer Prosa.
Franz Norbert Mennemeier. In: neues rheinland

„Ich finde, es ist Ihnen hier gelungen, das Geheimnisvolle, das Unverständliche zu beschreiben, was ein großer Kollege von Ihnen, [...] Paul Bowles, fünfzig Jahre lang gemacht hat, [...] keiner hat die Atmosphäre Nordafrikas so eingefangen, das gelingt Ihnen ein gut Stück hier auch, das soll ein großes Kompliment sein. Ein schönes Buch, nicht ganz leicht, fast food ist das nicht, sehr artifiziell, ein Kunstwerk.“
Friedrich Riehl über „Ameisensommer“. In: WDR 3

Willi Achten – ein Erzähler von hohen Graden ...
Friedrich Riehl über „Transfer“. In: WDR 3

Diese erzählfreudigen Rheinländer, N.N. und Willi Achten, haben Geschichten und Romane mit viel Lokalkolorit und  unverhohlener, wenn auch gebrochener Zuneigung für so etwas wie Heimat zu bieten: alles andere jedoch als Regionalliteratur. Als Nach-Achtundsechziger scheuen sie sich nicht vor genauer, oft liebevoller Beschreibung von Menschen und Atmosphären; da  droht natürlich an allen Fronten ewig lauernde Sentimentalität – eine Gefahr, der sich diese Autoren tapfer, durchaus wachsam und elegant stellen: N.N. bisweilen rheinisch-derb, Achten grotesk-poetisch.
Klaus Mackowiak über „Transfer“. In: Süddeutsche Zeitung

Die Art, wie Redewendungen montiert und Beziehungs- und Alltagserfahrungen mit Umgangssprachlichem konterkariert werden, gefällt mir sehr.
Ralf Thenior über „Das Privileg von Pfeffer & Salz“

Liebhaber/innen ausgefallener und raffinierter Wortrezepte werden begeistert sein... ein poetischer Leckerbissen, weit ab von Kitsch oder bemühter Humanität. ... ein Privileg, in den gelungenen Metaphern stöbern zu können. ... eine technische Virtuosität, die durchaus als Maßstab genommen werden sollte.
Silke A. Schuemmer über „Das Privileg von Pfeffer & Salz“. In: Prairie: Lüttich, Maastricht, Aachen